Montag, 8. 10.2018, 20:00 Uhr – „Klassik mit Henryka Tronek und Irina Laskova“

Musikalischer Ablauf:
A.Dvorak—–Slawischer Tanz op.72 nr.10
H.Wieniawski—–Obertas Mazurka op.19 nr.1
R.Korsakov/Kreisler—–Chanson Arabe
J.Brahms ——-der Walze
H.Rosner—–Valse-Polonaise
B.Bartok——–Rumänische Tänze

PAUSE

Pugnani/Kreisler ——–Preludium und Allegro
F.Kreisler——-Liebesleid
Poldini/Kreisler——-Dancing Doll
I.Albeniz/Kreisler——Tango
C.Chaminade/Kreisler—–Spanische Serenade
M.de Falla/Kreisler——-Spanischer Tanz

Henryka Tronek ist in Warschau geboren. Sie stammt aus einer bekannten Musikerfamilie. Ihren ersten Geigenunterricht bekam sie mit sechs Jahren bei Professorin Helena Zarzycka. Nach dem Abitur erhielt sie ein Stipendium für die Musikhochschule in Leningrad, dort war sie Schülerin von Professor Michail Wajman. Sie hat ihr Studium mit der höchsten Auszeichnung abgeschlossen. In diesen Jahren hat sie viele Konzerte in Polen und in der Sowjetunion gegeben.
Dann folgte Henryka Tronek einer Einladung von Maitre André Gertler nach Brüssel. Am Conservatoire Royale de Bruxelles setzte sie ihr Studium fort und erhielt den I. Prix du Violon und das Diplôme Supérieure de Musique de Chambre mit Auszeichnung.
Henryka Tronek hat in mehreren europäischen Ländern sowie in Amerika Solo- und Kammerkonzerte gegeben. Auch in Rundfunk und Fernsehen hat sie bei vielen Sendungen mitgewirkt. Sie hat zahlreiche Aufnahmen von Sonaten, Trios und virtuosen Stücken produziert. Von 1974 bis 2009 war sie 1. Geigerin des Radio-Sinfonie-Orchesters Frankfurt. 1981 gewann sie den Internationalen Wettbewerb für Orchestermusiker. Neben ihrer Tätigkeit im Orchester spielt Henryka Tronek viele Solo- und Kammerkonzerte im In- und Ausland. Der Schwerpunkt ihres Repertoires liegt auf fast in Vergessenheit geratene kleine Bravour- oder Genrestücke, auch Kabinettstückchen genannt, die heutzutage wieder Einkehr in Konzertsäle finden.
Seit 1990 konzertiert Henryka Tronek zusammen mit der Pianistin Mira Raiz im „Duo Bacewicz“, dem von der Kritik eine „hinreissende Verve“ und „berückende Ton-Explosionen“ bescheinigt werden. Die Frankfurter Rundschau resümierte angesichts eines Konzertabends: “Traumhaft waren allein schon die Triller, Jascha Heifetz hätte wohl gestaunt über solche Präzision und Schnelligkeit…!“

Eintritt frei – um Spenden wird gebeten!